Nach Gewaltserie

Cottbusser OB verteidigt Aufnahmestopp für Flüchtlinge

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Blick in das Cottbusser Stadtzentrum von Cottbus: Die Stadt hatte im vergangenen Jahr deutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen als viele andere Kommunen im Land. Foto: Patrick Pleul

Cottbus (dpa) - Der Cottbusser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hat den Aufnahmestopp für Flüchtlinge in seiner Stadt verteidigt. Cottbus fehle es an Geld und Sozialarbeitern, um weitere Flüchtlinge zu versorgen, sagte der CDU-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

Kelch forderte mehr Unterstützung: "Bund und Länder haben eine staatliche Schutzfunktion für die Kommunen. Davon merke ich bisher zu wenig hier in Cottbus." In der Stadt war es wiederholt zu Gewalt zwischen meist jugendlichen Deutschen und Syrern gekommen. Daraufhin wurde verfügt, dass zunächst keine weiteren Flüchtlinge aus der Erstaufnahme des Landes nach Cottbus gebracht werden.

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