CSU-Chef macht sich dafür stark

Seehofer für religiöse Beschneidung

+
Horst Seehofer

Jerusalem - Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer lehnt Einschränkungen oder Auflagen für religiöse Beschneidungen ab und sichert bei seinem Israel-Besuch Unterstützung zu.

Der bayerische Ministerpräsident sagte am späten Montagabend in Jerusalem bei seinem Israel-Besuch zu Journalisten, das bisherige Vorgehen müsse straffrei bleiben und gesetzlich festgeschrieben werden. Dies sei auch die Haltung des gesamten bayerischen Kabinetts.

Seehofer äußerte „sehr viel“ Verständnis für die Empörung, die die Beschneidungsdebatte in Deutschland bei jüdischen Mitbürgern ausgelöst hat. Er stehe deshalb auch in Kontakt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Das Kölner Landgericht hatte die Beschneidung von Jungen als strafbare Körperverletzung gewertet, selbst wenn die Eltern einwilligen.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.