2018 soll das CSU-Jahr werden

CSU-Parteitag: Seehofer sichert Söder volle Unterstützung zu

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Auf das Spitzenduo aus Seehofer und Söder hatte sich die CSU-Spitze Anfang Dezember verständigt, obwohl die beiden lange als politische Widersacher galten.

In Nürnberg üben sich die einst als politische Widersacher geltenden CSU-Größen in Einigkeit. Seehofer bestätigt seinen Rückzug vom Posten des Ministerpräsidenten, für Nachfolger Söder gibt es ein großes Lob.

CSU-Chef Horst Seehofer hat seinem designierten Nachfolger im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder, Solidarität zugesichert. "Er kann sich auf meine Unterstützung total verlassen", sagte Seehofer am Samstag auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg. Der bayerische Finanzminister Söder soll von den Delegierten zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst kommenden Jahres gekürt werden. Seehofer stellt sich in Nürnberg als Parteichef zur Wiederwahl. 

Bereits in den ersten Monaten des kommenden Jahres soll Söder als Ministerpräsident Seehofer ablösen. Der CSU-Chef soll zunächst noch als Regierungschef die Gespräche zur Regierungsbildung in Berlin für die CSU führen. Nach dem Scheitern der Gespräche über eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen stehen nun Sondierungen von Union und SPD an.

Seehofer: Söder hat "vorzügliche, bravouröse, fehlerfreie Arbeit abgeleistet"

Auf das Spitzenduo aus Seehofer und Söder hatte sich die CSU-Spitze Anfang Dezember verständigt, obwohl die beiden lange als politische Widersacher galten. Seehofer versicherte dennoch auf dem CSU-Parteitag, er habe im bayerischen Kabinett immer gut mit Söder zusammengearbeitet. Dieser habe in allen Ämtern "vorzügliche, bravouröse, fehlerfreie Arbeit abgeleistet". Mit Blick auf Söders Wechsel an die Regierungsspitze fügte Seehofer hinzu: "Er kann es, und er packt es." 

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Der CSU-Chef versicherte mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr, er werde mithelfen, dass das Jahr 2018 ein "großer Erfolg" für die CSU werde. "Darauf kannst Du Dich verlassen", sagte er an Söder gewandt. Seehofer war nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl Ende September parteiintern erheblich unter Druck geraten. Die Personaldebatte wurde zudem durch die anstehende Landtagswahl befeuert. Die CSU befürchtet, ihre absolute Mehrheit im bayerischen Landtag zu verlieren.

AFP

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