CSU-Politiker kündigt an

Union will Prostitutionsgesetz verschärfen

Berlin - Die Union will nach Angaben des CSU-Innenpolitikers Hans-Peter Uhl das Prostitutionsgesetz verschärfen. „Egal ob Menschenhandel, Zwangsprostitution, Prostitution von Minderjährigen - die Missstände haben sich durchweg verstärkt.“

Das sagte Uhl der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch). Das Gesetz der rot-grünen Regierung von 2002 sei vielleicht gut gemeint gewesen, aber schlecht gemacht worden. Uhl forderte eine gewerberechtliche Erlaubnispflicht für Bordellbetriebe, um Kontrollen zu erleichtern. Zudem solle es eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung der Frauen geben. Es müsse eine effektive staatliche Überwachung ermöglicht werden. Die Union spreche derzeit mit der FDP über mögliche Änderungen bis Februar.

dpa

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