Dampfgaren – die sanfte Zubereitungsart

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Mit einem Dampfgarer als Tischgerät oder als Einbaugerät lassen sich Gerichte schonend zubereiten.

Schon die alten Chinesen garten ihre Speisen mit Dampf. Bis heute gilt diese Zubereitungsart als besonders schonend, schnell und geschmackserhaltend. Welche Vorteile das Dampfgaren hat und worauf Sie beim Kauf eines Geräts achten sollten, lesen Sie hier.

Wie funktioniert Dampfgaren?

Beim Dampfgaren erhitzt ein Gemisch aus Wasserdampf und Luft die Lebensmittel bei rund 100 Grad. Der heiße Dampf umgibt das Gargut von allen Seiten. Mit dem Wasser selbst kommen die Lebensmittel nicht in Berührung.

Im Dampfgarer können Sie Gerichte aus fast allen Lebensmitteln zubereiten. Empfindliche Zutaten wie frisches Obst und Gemüse, Fisch und Reis eignen sich besonders gut für das schonende Garen mit Dampf. Die Lebensmittel behalten ihren Eigengeschmack, brennen nicht an und trocknen nicht aus.

Vorteile beim Dampfgaren

Gerichte, die im Dampfgarer zubereitet werden, sind besonders gesund. Mineralstoffe und Spurenelemente werden nicht in Wasser gelöst und ausgeschwemmt. Die Nährstoffe überstehen den Garprozess beinahe unbeschadet. Ebenso das hitzeempfindliche Vitamin C: Wegen der zum Teil sehr kurzen Garzeiten bleiben alle Vitamine weitgehend erhalten.

Die Lebensmittel behalten beim Garen ihre natürliche Farbe: Der Wasserdampf verdrängt den Sauerstoff, der normalerweise mit der Oberfläche der Lebensmittel reagiert, im Garraum. Grüne Lebensmittel strahlen deshalb noch leuchtender, wenn sie aus dem Dampfgarer kommen.

Die Feuchtigkeit, die beim Dampfgaren entsteht, verhindert auch, dass Lebensmittel austrocknen. Der Geschmack ist dadurch intensiver. Mit Salz und Fett können Sie so sparsamer umgehen.

Welche Geräte gibt es auf dem Markt?

Dampfgarer gibt es in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt. Bei sogenannten Tischgeräten sind meist zwei bis drei Garkörbe übereinandergestapelt. So können zum Beispiel Gemüse, Reis und Fleisch gleichzeitig gegart werden. Je nachdem, für wie viele Personen Sie kochen, wählen Sie das Fassungsvermögen der Dampfkörbe aus. Für Singles oder Kleinfamilien reichen Modelle mit einem Fassungsvermögen von fünf bis zehn Litern aus. Die Stiftung Warentest hat Anfang 2012 einige Dampfgarer bewertet und viele für „gut“ befunden.

Einbaugeräte sehen aus wie Backöfen und sind erheblich teurer als Tischgeräte. Sie haben ein viel größeres Fassungsvermögen. Auf mehreren Ebenen können größere Menüs gleichzeitig zubereitet werden. Dabei muss man zwischen Solo-Dampfgarern und Dampfbacköfen unterscheiden. Letztere sind Kombi-Geräte: Sie verbinden die Funktionen eines Dampfgarers mit denen eines Heißluft-Backofens.

Es gibt viele Gründe, warum man sich für einen Dampfbackofen entscheiden sollte. So wird das Gemüse zum Beispiel nicht nur gedämpft, sondern bei Bedarf auch als Gratin überbacken. Sie können gleichzeitig einen Fisch dämpfen und Kuchen backen. Der Wasserdampf, der das Gargut umgibt, isoliert es. Dadurch nehmen die verschiedenen Lebensmittel nicht den Geschmack des jeweils anderen an.

Überlegungen vor dem Einkauf

Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie einen Dampfgarer kaufen:

  • Wie sind meine Koch- und Essgewohnheiten? Lege ich Wert auf selbst gekochte, schonend zubereitete Gerichte?
  • Habe ich Platz in meiner Küche für ein Einbaugerät oder reicht mir ein Tischgerät?
  • Wie komme ich mit der Bedienung des Geräts zurecht?
  • Welche Programme sind vorhanden (Automatik-Programme, akustische Anzeigen für die Restgarzeit und den Wasservorrat, Warmhaltemöglichkeit, Kindersicherung)?
  • Wie lässt sich das Gerät reinigen?
  • Sind Sicherheitszeichen wie das TÜV-GS-Zeichen angebracht?

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