Deal zur rechten Zeit

Barbara Will über das Geschäft von Wintershall und Statoil

Weg vom Handel, näher ans Bohrloch, dran bleiben an Gazprom, aber näher zu anderen Quellen: Wintershall treibt mit hohem Tempo und dem Geld der Mutter BASF die Neuausrichtung voran. In zwei Jahren brachten es die Kasseler auf drei Milliarden-Transaktionen, zwei davon mit Statoil. Den Norwegern dürfte der jüngste Deal gut ins Konzept passen, fiel doch der Konzerngewinn zuletzt etwas mickrig aus.

Wintershall gibt für Gasfelder in Sibirien den Anteil an der Handelstochter Wingas her, deren Rendite mit dem Fördergeschäft nicht mithalten kann, und kauft sich in Norwegen in Öl- und Gasfelder ein, die bereits produzieren. Das spart kostbare Zeit, denn die Erschließung von Vorkommen dauert Jahre. Außerdem stockt Wintershall die Reserven auf, die die Zukunft des Unternehmens sichern.

Wie stark Wintershall von den EU-Sanktionen gegen Russland getroffen wird, ist derzeit sehr schwer einzuschätzen. Das Geschäft mit Statoil wurde vielleicht nicht von der Ukraine-Krise getrieben. Aber es kommt zur richtigen Zeit. wll@hna.de

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