In fast 20 Städten

Demonstrationen für Medienfreiheit in Polen

+
Jacek Kurski (M) ist neuer Chef des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders TVP. Foto: Jacek Turczyk

Warschau - Mit Protestaktionen in fast 20 polnischen Städten demonstrieren Gegner des neuen Mediengesetzes in Polen für freie Medien.

Zu den Kundgebungen hat das Komitee zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen, das schon im Dezember Zehntausende Gegner der regierenden Nationalkonservativen mobilisiert hatte.

Gestern ist das umstrittene Gesetz in Kraft getreten. Es ermöglicht Regierungsvertretern die Vergabe von Spitzenposten in den öffentlich-rechtlichen Medien. Noch am gleichen Tag wurden neue Fernseh- und Rundfunkchefs ernannt.

Der nationalkonservative Politiker und Journalist Jacek Kurski wurde neuer Chef des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders TVP. Er kündigte in einer ersten Stellungnahme den Schutz der "Freiheit und Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens von der Welt der Politik" an, zog Vergleiche mit der britischen BBC, für die auch Kurski einmal tätig war.

Gleichzeitig sagte er, unter seiner Führung solle TVP alles tun, um eine nationale Gemeinschaft aufzubauen und ein Medium zu sein, "dass die Polen zu großen Zielen vereinen kann."

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.