Hollande bestätigt Tod

Drama um Extremisten-Geisel in Somalia

+
Denis Allex galt bereits als tot - jetzt soll er tatsächlich hingerichtet werden.

Mogadischu - Drama um Geisel: Der französische Präsident François Hollande hat den Tod des dreieinhalb Jahre in Somalia festgehaltenen französischen Agenten Denis Allex bestätigt.

Bei seinen Neujahrswünschen an die Presse sprach Hollande am Mittwoch von der „Ermordung“ des Agenten, der in den Händen der islamistischen Al-Shabab-Miliz war. Dennoch stehe er voll zu der gescheiterten Befreiungsaktion am Freitag. Die französische Regierung ging bereits am Wochenende davon aus, dass Allex im Zuge des missglückten Befreiungsversuchs getötet wurde.

Al-Shabab behauptete dagegen, dass die Geisel noch am Leben sei. Mit der Befreiungsaktion habe Frankreich das „Todesurteil“ für den Agenten unterzeichnet, teilten die Islamisten am Mittwoch mit. Der französische Generalstabschef Edouard Guillaud sprach im Radiosender Europe1 von einer „Medienmanipulation“. Bei dem Einsatz in Somalia starben auch zwei französische Soldaten. Am Montag verbreitete Al-Shabab Leichenfotos von einem der beiden Männer im Internet mit dem Kommentar „François Hollande, war es das wert?“

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.