Zahlen klar

Deutlich mehr Gefährder abgeschoben als im Vorjahr

In diesem Jahr sind offenbar rund 50 Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Deutlich mehr als noch 2016.

In diesem Jahr sind nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) rund 50 sogenannte Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Dies seien deutlich mehr als 2016, als es lediglich Abschiebungen im einstelligen Bereich gegeben habe, sagte de Maizière zum Abschluss der Innenministerkonferenz (IMK) am Freitag in Leipzig. Der Umgang mit sogenannten Gefährdern war ein Thema auf der zweitägigen Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern.

De Maizière sagte, die Bedrohungslage durch den "internationalen Terrorismus" sei "anhaltend hoch". Es gebe so viele Gefährder wie nie zuvor. Es gebe aber auch mehr mehr Ermittlungsverfahren und "so viele Verurteilungen wie nie zuvor". Der Innenminister räumte zugleich ein: "Die Abschiebung von Gefährdern ist schwierig und bleibt schwierig." Es gebe nach wie vor "viele Hemmnisse, an denen wir arbeiten müssen".

afp

Rubriklistenbild: © AFP

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