Deutsche Polizei half weißrussischen Kollegen

Berlin - Die Bundesregierung hat deutsche Hilfe bei der Polizeiausbildung im autoritär regierten Weißrussland verteidigt. Es habe "vertretbare Gründe" für die Zusammenarbeit gegeben. 

Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Nach Angaben des Innenministeriums hat die Kooperation 2008 begonnen. Nach der manipulierten Wahl 2010 sei sie stark zurückgefahren worden. Endgültig eingestellt wurde sie aber erst im Herbst 2011.

Der weißrussische Machthaber Alexander Lukaschenko gilt als letzter Diktator Europas. Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete am Freitag, dass 500 weißrussische Sicherheitskräfte geschult worden seien, darunter auch Mitglieder der gefürchteten Miliz.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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