Unmut bei Griechen: Hass gegen Deutsche

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Deutsche Urlauber in Griechenland: Als Gäste sind sie weiter willkommen, die Spar-Vorschläge aus der Bundesrepublik werden aber sehr kritisch gesehen.

Athen - Die Deutschen sind im schuldengeplagten Griechenland derzeit nicht gut gelitten. Die Milliarden-Kredite aus Berlin stören die Griechen weniger, etwas anderes sorgt für Unmut.

Die Gefühle gegenüber Athens größtem internationalen Kreditgeber reichen dabei von Ärger bis hin zu regelrechtem Hass, so das Ergebnis einer Umfrage des am Donnerstag erschienen Magazins „Epikaira“.

Die für Sparmaßnahmen werbenden Deutschen schneiden bei den Hellenen aktuell richtig schlecht ab. Befragt nach ihren vorherrschenden Gefühlen zu Deutschland, nannten 41 Prozent der Befragten Ärger, Empörung oder Wut. Weitere 30 Prozent empfanden Enttäuschung und Angst, bis hin zu Abscheu. Gerade mal 8,6 Prozent hatten positive Gefühle.

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Etwa 79 Prozent der 800 Befragten bezeichneten Deutschlands Rolle in Europa als negativ, während 81 Prozent keine gute Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hatten. Die Umfrage war im Vorfeld der Einigung der Finanzminister der Eurozone am Dienstag auf ein zweites Hilfspaket für Athen im Umfang von 130 Milliarden Euro durchgeführt worden.

dapd/mol

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