Verhältnis „am unteren Limit“

Deutscher Nato-General sieht Abschreckung in Gefahr

+
Nato-General Hans-Lothar Domröse warnt.

Brüssel - Der deutsche Nato-General Hans-Lothar Domröse sieht die Machtbalance zwischen Russland und dem Westen in Gefahr. Schon bald müsse sich entscheiden, ob das westliche Bündnis nachrüsten soll.

„Wir stellen fest, dass Russland (...) so stark investiert hat, dass die russischen Streitkräfte heute hochmodern, flexibel und schlagkräftig sind“, sagte der Befehlshaber der Nato-Kommandozentrale in Brunssum (Niederlande) der Deutschen Presse-Agentur. „Wir hingegen haben rund 25 Prozent in den letzten 25 Jahren abgebaut.“

„Wenn das Verhältnis zueinander nicht mehr stimmt, besteht die Gefahr, dass Abschreckung ins Wanken kommt“, sagte Domröse weiter. Das derzeitige Verhältnis bezeichnete er als „gerade am unteren Limit“ und „gerade noch gut.

Nach Einschätzungen von Domröse könnte beim Nato-Gipfel im nächsten Sommer entschieden werden, ob eine Reaktion auf die Entwicklungen notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, seien zwei Alternativen denkbar. Entweder man bewege Russland in Verhandlungen zur Abrüstung oder man rüste selbst auf, sagte der Vier-Sterne-General.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.