Deutschland will Sanktionen statt Militärschlag gegen Iran

+
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) kommt am Mittwoch im Kanzleramt in Berlin zur Sitzung des Bundeskabinetts.

Berlin - Deutschland setzt nach dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zum iranischen Atomprogramm auf verschärfte Sanktionen.

Lesen Sie dazu:

Ahmadinedschad: Iran wird sein Atomprogramm fortführen

“Diskussionen über militärische Optionen lehnen wir ab“, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Mittwoch in Berlin. Der richtige Weg seien vielmehr entschiedene und breit angelegte Sanktionen gegen Teheran.

Das iranische Waffenarsenal

Das iranische Waffenarsenal

Westerwelle betonte, Deutschland sei beunruhigt über den Bericht der IAEA, der eine militärische Dimension des iranischen Atomprogramms nicht ausschließt. Das wäre ein “eklatanter Verstoß“ gegen den Atomwaffensperrvertrag, sagte Westerwelle. Deshalb könne die internationale Gemeinschaft nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern müsse sich über neue Sanktionen verständigen.

dapd

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.