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30 Prozent wollen bei Weihnachtsgeschenken sparen

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Zonta-Club Leipzig spendet für Flutopfer des AhrtalsFast ein Drittel der Deutschen will weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
Fast ein Drittel der Deutschen will weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. © Waltraud Grubitzsch/dpa

Die hohen Preise vermiesen die Kauflaune und auch die Fußball-WM in Katar weckt nur wenig Interesse in Deutschland. Bei den Parteien gibt es kaum Veränderungen.

Berlin – Energiekrise und Inflation – die hohen Preise drücken in Deutschland die Kauflaune. 30 Prozent der Deutschen, also fast jede:r Dritte, will laut ARD-Deutschlandtrend zu Weihnachten weniger Geld für Geschenke ausgeben, sechs Prozent wollen den Angaben zufolge komplett auf Geschenke verzichten. Blickt man nur auf die Haushalte mit niedrigem Einkommen (weniger als 1500 Euro monatliches Nettoeinkommen), will laut der Umfrage sogar jede:r Zweite kein oder weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben.

Insgesamt will etwas mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger (54 Prozent) genauso viel Geld wie im Vorjahr für Geschenke aufwenden, Mehrausgaben planen nur acht Prozent.

Deutschlandtrend: Wenig Interesse an der Fußball-WM in Katar

Befragt zur Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar, zeigt sich in Deutschland nur ein geringes Interesse an dem Turnier: Bislang geht der Umfrage zufolge mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) davon aus, sich keine Spiele anzuschauen. 15 Prozent wollen sich weniger Spiele ansehen als bei vergangenen Weltmeisterschaften, während 18 Prozent genauso viele, zwei Prozent sogar mehr Spiele sehen wollen. Neun Prozent sind noch unentschlossen.

Sonntagsfrage: Nur wenig Veränderungen bei den Parteien

Bei der sogenannten Sonntagsfrage gibt es im Deutschlandtrend nur wenig Veränderungen: An erster Stelle liegt weiterhin die CDU/CSU mit 28 Prozent. Die Grünen liegen mit 19 Prozent weiter knapp auf Platz zwei, die SPD verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 18 Prozent. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 14 Prozent für die AfD entscheiden, die FDP legt einen Prozentpunkt zu und kommt auf sieben Prozent, die Linke verliert einen Punkt und kommt auf nur noch vier Prozent.

Für den Deutschlandtrend befragte das Umfrageinstitut infratest dimap für die ARD 1307 Personen im Zeitraum vom 31. Oktober bis 2. November 2022 telefonisch und online. (afp/tab)

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