Delegiertenkonferenz: Krankenhäuser müssen mehr kooperieren - Rudolph als Regionsvorsitzender bestätigt

DGB: Kommunale Kliniken erhalten

Bleibt DGB-Regionsvorsitzender: Michael Rudolph Foto: dpa

Kassel. Die nordhessischen Delegierten des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben sich für einen Erhalt der kommunalen Krankenhäuser ausgesprochen. Um ihre Zukunft zu sichern, müssten die einzelnen Häuser in Nordhessen stärker kooperieren. Der geplante Zusammenschluss der Gesundheit Holding Nordhessen und der Krankenhäuser im Werra-Meißner-Kreis sei ein richtiger Schritt auf diesem Weg, hieß es in der Delegiertenkonferenz in Kassel. Das Bundeskartellamt dürfe sich dieser politischen Entscheidung nicht in den Weg stellen.

Mit großer Mehrheit bestätigten die Delegierten ihren Regionsvorsitzenden Michael Rudolph im Amt. Der 31-Jährige ist Deutschlands jüngster Regionsvorsitzender. In den Vorstand gewählt wurden außerdem Manfred Abt, DGB-Kreisvorsitzender Waldeck-Frankenberg für die DGB-Kreise, sowie Heinz Fister, Vorsitzender des Kasseler DGB-Seniorenausschusses.

Außerdem forderten die Delegierten, auch nach der Bundestagswahl Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Auch die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes müsse beibehalten werden.

Rudolph warnte vor Steuersenkungen im Zusammenhang mit der geplanten Schuldenbremse. „Wer keine Schulden mehr machen darf und gleichzeitig die Steuern senkt, wird zwangsläufig die Staatsausgaben senken müssen.“ Das könnte zu Einschnitten beim Kurzarbeitergeld, der Rente und der Krankenversicherung führen. Diese Politik führe Kommunen, die bereits jetzt unter Steuerrückgängen litten, in die Handlungsunfähigkeit. (kle)

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