Steinbrück, Döring, Glos und Co.

Diese Abgeordneten verdienen am meisten dazu

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Peer Steinbrück ist nicht der einzige Abgeordnete, der nebenbei etwas dazu verdient

Berlin - Neben Peer Steinbrück verdienen zahlreiche Abgeordnete im Bundestag zum Teil kräftig nebenher. Ganz vorne dabei sind vor allem Abgeordnete von Union und FDP.

Laut Schätzungen sind allein seit 2009 insgesamt über 22 Millionen Euro mit solchen Zusatzeinkünften verdient worden.

Spitzenreiter dabei ist die CSU. Dort haben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Parlamentarier Extraeinnahmen. Bei der FDP sind es fast 60 Prozent und in der CDU rund 55 Prozent.

Wie aus der Bundestags-Homepage über die Nebentätigkeiten weiter hervorgeht, haben bei SPD, Grünen und Linkspartei lediglich jeweils rund 20 Prozent der Fraktionsmitglieder einen bezahlten Nebenjob.

Diese Abgeordneten verdienen am meisten dazu

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Nach Steinbrück, der wahrscheinlich Platz eins der Top-Verdiener in dieser Wahlperiode besetzt, folgen nach Recherchen des Transparenz-Blogs „abgeordnetenwatch.de“ auf dieser Rangliste nur Politiker von Union und FDP.

Peer Steinbrück hatte am Dienstag Details zu seinen Nebeneinkünften in Millionenhöhe veröffentlicht.

Grundlage der Berechnung sind die bisher vorgeschriebenen drei pauschalen Stufen-Einträge sowie öffentlich zugängliche Geschäftsberichte mit Angaben zu den Vergütungen etwa für Aufsichtsratssitze. Für die fast 100 Anwälte mit Parlamentsmandaten gelten Sonderregelungen.

Bei den Summen handelt es sich jeweils um Mindestbeträge seit 2009. Für das laufende Jahr stehen viele Angaben noch aus. Wie bei Steinbrücks Honoraren können die tatsächlichen Einnahmen auch bei den anderen Abgeordneten noch erheblich höher liegen.

dpa

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