Dieser nackte Cowboy will US-Präsident werden

New York - Um als US-Präsident zu kandidieren, braucht man  nicht viel. Noch nicht einmal Hosen, wie der "Naked Cowboy" Robert John Burck eindrucksvoll beweist. 

Gebürtiger Amerikaner muss er oder sie sein, mindestens 35 Jahre alt und 14 Jahre lang in den USA gelebt haben: Das sind die Bedingungen für Kandidaten, die sich für das Amt des US-Präsidenten bewerben wollen.

Mehr als 300 US-Bürger, die der Öffentlichkeit kaum bekannt sind, haben sich registieren lassen. Darunter auch der Straßenkünstler Robert John Burck. Ein Hut, eine Gitarre, ein weißer Slip und Stiefel: Mehr trägt er nicht am Körper, wenn er auf dem New Yorker Times Square auftritt.

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Straßenkünstler und Präsidentschaftskandidat Robert John Burck

Diesen Aufzug hat er markenrechtlich schützen lassen: Als ein Unternehmen an seinem Gebäude am Times Square eine Figur ihrer Schokoladenbonbons in Slip und mit Hut, Stiefeln und Gitarre zeigte, wurde das Unternehmen von dem Bodybuilder verklagt. Die geforderten 100 Millionen Dollar (derzeit 72,5 Millionen Euro) bekam er zwar nicht, die Firma durfte ihre Parodie aber auch nicht weiter zeigen.  Seine Kandidatur sieht Burck als Alternative zu Obama und "politisches Statement", wie die Huffington Post schreibt. "Es ist auch die Bereitschaft, eine andere Meinung zu vertreten", sagt er. Burck ist als parteilos gelistet, ist aber etwas verärgert darüber, dass die Republikaner ihm bisher noch keine Unterstützung angeboten haben, da er ähnliche politische Ziele verfolgt. "Ich weiß, wie man ein erfolgreiches Unternehmen führt", wirbt er für seinen Einzug ins Weiße Haus.  "Plus, es ist wohl offensichtlich, dass ich nichts zu verstecken habe."

sr/dpa  

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