Dieser nackte Cowboy will US-Präsident werden

New York - Um als US-Präsident zu kandidieren, braucht man  nicht viel. Noch nicht einmal Hosen, wie der "Naked Cowboy" Robert John Burck eindrucksvoll beweist. 

Gebürtiger Amerikaner muss er oder sie sein, mindestens 35 Jahre alt und 14 Jahre lang in den USA gelebt haben: Das sind die Bedingungen für Kandidaten, die sich für das Amt des US-Präsidenten bewerben wollen.

Mehr als 300 US-Bürger, die der Öffentlichkeit kaum bekannt sind, haben sich registieren lassen. Darunter auch der Straßenkünstler Robert John Burck. Ein Hut, eine Gitarre, ein weißer Slip und Stiefel: Mehr trägt er nicht am Körper, wenn er auf dem New Yorker Times Square auftritt.

Rick Santorum: Mit der Bibel auf Wählerfang

Der Republikaner Rick Santorum buhlt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur um die Wähler im Mittleren Westen der USA. Er hat gute Chancen, gegen Obama anzutreten. © dapd
Rick Santorum, ehemaliger Senator aus Pennsylvania, steht mit seiner klaren Ablehnung des Rechts auf Abtreibung für die christlichen Konservativen. © 
Santorum mit seiner Frau Karen und Pastor Richard Lee im Gebet. © dapd
Santorum hatte Obama scharf angegriffen © dapd
Dessen Agenda gründe auf einer „falschen Theologie und nicht einer Theologie, die auf der Bibel basiert." © dapd
Später deutete Santorum an, dass der Präsident eine andere Art von Christentum praktiziere. © dapd
Santorum hat nach drei jüngsten Vorwahlerfolgen in einigen Umfragen mit dem bisherigen Favoriten Mitt Romney gleichgezogen. © dapd
Obamas Wahlkampfteam stellt sich nun offenbar auf die Möglichkeit ein, dass Santorum bei der Präsidentenwahl im November als Herausforderer antreten könnte. © dapd
Man habe damit begonnen, die Vergangenheit Santorums zu durchleuchten, um mögliche Angriffspunkte zu finden, hieß es aus Chicago. © dpa
Straßenkünstler und Präsidentschaftskandidat Robert John Burck

Diesen Aufzug hat er markenrechtlich schützen lassen: Als ein Unternehmen an seinem Gebäude am Times Square eine Figur ihrer Schokoladenbonbons in Slip und mit Hut, Stiefeln und Gitarre zeigte, wurde das Unternehmen von dem Bodybuilder verklagt. Die geforderten 100 Millionen Dollar (derzeit 72,5 Millionen Euro) bekam er zwar nicht, die Firma durfte ihre Parodie aber auch nicht weiter zeigen.  Seine Kandidatur sieht Burck als Alternative zu Obama und "politisches Statement", wie die Huffington Post schreibt. "Es ist auch die Bereitschaft, eine andere Meinung zu vertreten", sagt er. Burck ist als parteilos gelistet, ist aber etwas verärgert darüber, dass die Republikaner ihm bisher noch keine Unterstützung angeboten haben, da er ähnliche politische Ziele verfolgt. "Ich weiß, wie man ein erfolgreiches Unternehmen führt", wirbt er für seinen Einzug ins Weiße Haus.  "Plus, es ist wohl offensichtlich, dass ich nichts zu verstecken habe."

sr/dpa  

Rubriklistenbild: © dpa

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