Dinkla geht nach der Wahl aufs Altenteil

Hermann Dinkla Foto: dpa

Hannover. Niedersachsens Parlamentspräsident Hermann Dinkla (CDU) will sich nicht wieder um einen Sitz im Landtag bewerben. „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten“, erklärte Dinkla gestern gegenüber den Parteigremien in seinem Wahlkreis Wittmund. Seinen Schritt begründete der gelernte Tischlermeister und studierte Wirtschaftswissenschaftler mit seinem Alter. „Zwei Tage nach der Landtagswahl im Jahre 2013 vollende ich das 70. Lebensjahr“, heißt es in dem Schreiben, das unserer Zeitung vorliegt. „Es gibt auch ein Leben abseits der Politik.“ Er wolle künftig mehr gemeinsam mit seiner Familie machen.

Dinkla gehört dem Landtag ununterbrochen seit 1994 an; seit 2008 ist er Präsident des Hohen Hauses. Zwar gab es manchmal Kritik, dass seine Sitzungsleitung nicht immer sehr souverän gewesen sei. Aber alle Fraktionen bescheinigen dem leidenschaftlichen Kommunalpolitiker eine neutrale, stets um Ausgleich bemühte Amtsführung. Gerade in schwierigen Situationen wie zuletzt beim Thema Rassismus oder im Herbst nach dem überraschenden Freitod des Grünen-Abgeordneten Ralf Briese fand Dinkla immer den richtigen Ton. (ymp)

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