Mitarbeiter müssen um ihre Jobs bangen

US-Präsident Donald Trump droht seinen Ministern: „Ich überlege, alle zu feuern“

US-Präsident Donald Trump spricht im Garten des Weißen Hauses in Washington zu Journalisten
+
US-Präsident Donald Trump erwägt einen Kahlschlag in seinem Kabinett.

Wer im Kabinett von Donald Trump arbeitet, muss jederzeit mit seiner Entlassung rechnen. Nun geht der US-Präsident sogar noch einen Schritt weiter. 

  • In den USA befindet sich Präsident Donald Trump mitten im Wahlkampf.
  • Falls der Republikaner bei der US-Wahl im November Erfolg hat, könnte dies radikale Konsequenzen haben.
  • Leidtragende wären Trumps engste Mitarbeiter.

Washington - US-Präsident Donald Trump gilt für viele als unberechenbar. Nicht selten brachte es das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika fertig, seine ursprünglich geäußerten Pläne wenig später völlig über den Haufen zu werfen und eine gänzlich neue Position einzunehmen.

Jüngst irritierte Trump mit wirren Aussagen zum Thema Briefwahl. Auch in Bezug auf seine Mitarbeiter verhält er sich wenig vorhersehbar. Kein amerikanischer Präsident vor ihm tauschte sein Personal so schnell und so häufig aus wie Donald Trump. Nun kündigte der amtierende US-Präsident gar an, im Falle eines Wahlsiegs bei den Präsidentschaftswahlen* Ende des Jahres unter Umständen einen wahren Kahlschlag in seinem Kabinett zu vollziehen.

USA: Präsident Donald Trump droht seinem Kabinett - „Ich überlege, alle zu feuern“

„Ich überlege, alle zu feuern“, meinte Trump am Rande einer Veranstaltung in Bedminster im Bundesstaat New Jersey. Wenig später schränkte der Präsident sein radikales Vorhaben allerdings ein wenig ein.

Er könne sich auch gut vorstellen, sagte Trump, nur diejenigen Minister in seinem Kabinett zu behalten, mit denen er zufrieden sei. „Ich habe ein sehr gutes Kabinett mit ein paar Ausnahmen. Ich würde ehrlicherweise nicht sagen, dass ich von allen begeistert bin“, gestand Trump.

USA: Präsident Donald Trump macht sich über Verteidigungsminister Mark Esper lustig

Reporter hatten speziell nach Verteidigungsminister Mark Esper gefragt, der möglicherweise auf Trumps Abschussliste stehen könnte. Verschiedene Medien hatten in den letzten Tagen darüber spekuliert, dass Trump Esper im Erfolgsfall bei der US-Wahl 2020 am 3. November* nicht erneut zum Chef des Pentagons machen wird.

„Ich komme mit ihm klar, ich komme gut mit ihm klar“, wiegelte Trump ab. Auch wenn der US-Präsident sich zu der Personalie Esper nicht weiter äußern wollte, konnte er sich einen Witz über seinen Verteidigungsminister nicht verkneifen.

„Haben Sie ihn Yes-per genannt?“, wollte Trump von einem Journalisten wissen. „Einige Leute nennen ihn Yes-per.“ Diesen verächtlich gemeinten Spitznamen sollen laut Medienberichten einige Beamten im Pentagon Esper verpasst haben, weil er gegenüber dem Präsidenten den zweifelhaften Ruf eines Ja-Sagers habe. (kh) merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Die Demokraten beginnen ihren Nominierungs-Parteitag in Milwaukee: Der gemäßigte Joe Biden soll Donald Trump stoppen. Den jungen Linken in der Partei ist er zu moderat.

Unterdessen wurden zwei kuriose Briefe veröffentlicht, in denen sich Donald Trump als großer Fan von Putin bekennt. Die Nichte des US-Präsidenten ließ in einer ZDF-Sendung kein gutes Haar an ihrem Onkel.

In Kalifornien wüten derzeit heftige Waldbrände. Der Gouverneur hat bereits den Notstand ausgerufen, die Feuerwehrleute gehen auf dem Zahnfleisch.

Video: Trump laut US-Wahl-Umfrage nur noch knapp hinter Biden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.