Noch fast 270.000 Japaner in Notunterkünften

Drei Jahre nach dem Unglück in Fukushima: Schrecken ohne Ende

Fukushima. 15.800 Menschen wurden getötet, gut 2600 gelten bis heute als vermisst, fast 3000 starben später in Behelfsunterkünften oder nahmen sich verzweifelt das Leben: Am 11. März 2011 trafen das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans und der Tsunami das Land.

Allein der Tsunami zerstörte große Teile von 260 japanischen Küstenstädte. Über 100.000 Häuser fielen komplett, 500.000 wurden beschädigt.

Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi geriet außer Kontrolle. Reaktorgebäude explodierten, große Mengen Radioaktivität traten aus. Weite Landstriche um den Reaktor gelten auf Generationen als unbewohnbar. Die Schäden der Dreifachkatastrophe beziffert Japan bislang auf 160 Milliarden Euro. Immer noch leben fast 270.000 Menschen in Behelfsunterkünften, in Containern, fern der Heimat. Falls es je gelingt, die Reaktorruine in den Griff zu bekommen, dauert das laut Betreiber Tepco 40 Jahre oder mehr.

Deutschland beschloss in der Folge den Atomausstieg. (dpa/afp)

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