Drittes Opfer meldet sich - Luft für Cain wird dünn

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Für den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Herman Cain wird es immer enger

Washington - Für den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Herman Cain wird es immer enger: Am Mittwoch beschuldigte ihn eine dritte Frau der sexuellen Belästigung. Was er getan haben soll:

Sie sagte aus, dass Cain ihr gegenüber anzügliche Bemerkungen gemacht habe. Der US-Politiker weist die Vorwürfe zurück.

Wie die Frau der Nachrichtenagentur AP sagte, habe Cain Kollegen gegenüber geäußert, wie attraktiv er sie finde, und sie nach der Arbeit in seine Wohnung eingeladen. Auch dieser Fall soll sich in den 90er Jahren zugetragen haben, als der frühere Geschäftsmann Vorsitzender des Nationalen Gaststättenverbands war. Sie habe keine Beschwerde eingelegt, weil sie mit Cain immer weniger zu tun gehabt habe und ihre Kolleginnen sich schon gemeldet hätten, sagte die Frau.

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Der US-Politiker, der sich um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Republikaner bewirbt, wies die Vorwürfe zurück. Der frühere Geschäftsmann erklärte am Montag, er sei als Vorsitzender des Nationalen Gaststättenverbands in den 1990er Jahren “fälschlich beschuldigt“ worden. Er reagierte damit auf einen Bericht der Website Politico, wonach der Verband mit zwei Frauen, denen Cain angeblich zu nahe getreten sei, einen Vergleich geschlossen habe.

Cain sagte dem Fernsehsender Fox, er habe niemals jemanden sexuell belästigt. Beschwerden hätten sich bei Überprüfung als grundlos erwiesen. Es handele sich um eine “Schmutzkampagne“, hinter der das Lager seines Rivalen Rick Perry stecke. Perrys Lager bestritt das und legte nahe, dass ein anderer Mitbewerber, Mitt Romney, dahinter stecke. Romneys Wahlkampfteam bestritt die Vorwürfe ebenfalls.

dapd

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