Zeitungsbericht

Drohne "Euro Hawk" könnte an USA verkauft werden

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Eine "Euro Hawk"-Drohne der Bundeswehr in Manching (Bayern).

Berlin - Das Verteidigungsministerium prüft einem Zeitungsbericht zufolge einen Verkauf der Aufklärungsdrohne Euro Hawk an die USA.

Die Zeitung "Bild am Sonntag" zitierte aus einem internen Bericht vom 24. Mai, in dem das Ministerium einen Verkauf der Drohne an die Weltraumbehörde NASA oder die US-Luftwaffe anregt. Demnach endet voraussichtlich im September die Erprobung, danach gehen Drohne, Bodenstationen und Ersatzteile "in das Eigentum der Bundeswehr über".

Mit einem hohen Erlös rechnet das Ministerium der Zeitung zufolge aber nicht. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) muss sich ab Montag dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Drohnenaffäre stellen. Der Minister hatte das Euro-Hawk-Projekt im Mai wegen der fehlenden Zulassung für den deutschen Luftraum stoppen lassen - nachdem Investitionen von mehr als 500 Millionen Euro getätigt worden waren. Die Opposition wirft ihm vor, früher als bislang angegeben vom Ausmaß der Probleme mit der Drohne gewusst zu haben.

"Euro Hawk" - die Chronik des Scheiterns

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AFP

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