CSU droht mit Ende der Finanzhilfen für Griechenland

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CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt

Berlin - Die CSU hat mit dem Ende der deutschen Finanzhilfen für Griechenland gedroht, falls die künftige Regierung des Landes die Absprachen mit Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Union nicht einhält.

“Den Steuerzahlern ist ein Fass ohne Boden nicht zuzumuten“, sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Der Bundestag habe die Finanzhilfen für Griechenland “an klare Bedingungen geknüpft, die nicht verhandelbar sind - auch in ihrer zeitlichen Dimension“.

Hasselfeldt stellte sich damit gegen Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker, der Griechenland mehr Zeit zum Sparen geben will. Er hatte am Wochenende der dpa gesagt, die europäischen Partner müssten ihren Zeitplan auf den Prüfstand stellen und die Verträge mit Griechenland im Zweifel nachbessern.

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“Die Verträge mit dem IWF und der EU müssen ohne Wenn und Aber eingehalten werden, andernfalls gibt es keine Basis mehr für weitere Finanzhilfen“, sagte dagegen Hasselfeldt. “Griechenland muss so schnell wie möglich eine stabile Regierung bilden, die den eingeschlagenen Reformkurs weiterführt.“

dpa

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