DSL: So klappt es mit dem schnellen Internet

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Moderne Internetanwendungen verlangen heute nach einer schnellen DSL-Leitung.

Schnelles Internet, Videotelefonie und Live-TV am Computer sind für Sie Wunschträume? Das liegt möglicherweise an Ihrer langsamen Verbindung. Ein DSL-Anschluss schafft Abhilfe. Damit flitzen Sie mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde durch das Netz. Wir erklären, wie es geht.

Per flotter Flatrate ins Internet

Nichts bremst das Internetvergnügen so sehr wie eine langsame Verbindung. Ruckeliger Bildaufbau und quälend langsamer Datendownload sind die Folge. Um das Surfen zu beschleunigen brauchen Sie einen DSL-Anschluss. Diese Abkürzung bedeutet Digital Subscriber Line, zu Deutsch Digitaler Teilnehmeranschluss, und steht für schnelles Internet. Theoretisch sind damit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Die meisten Anbieter wie O2, 1&1 oder Vodafone haben Pakete mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Angebot. In den meisten Fällen buchen Sie mit einem solchen Vertrag eine Flatrate. Das bedeutet, dass Sie für einen Festpreis so viel und so lange surfen können, wie Sie wollen.

DSL in verschiedenen Geschwindigkeiten

Welche Geschwindigkeit Sie zum Surfen brauchen, hängt von Ihrem Internetverhalten ab. Je länger Sie online sind und je mehr Sie dort tun, desto schneller muss Ihre DSL-Leitung sein. Gerade Anwendungen wie Videotelefonie oder Streaming-Dienste verlangen nach einer flotten und volumenstarken Verbindung. Wenn Sie das Netz dagegen primär zum Schreiben und Empfangen von E-Mails nutzen, ist eine relativ langsame Verbindung ausreichend. Bedenken Sie aber, dass manche E-Mail-Anhänge relativ groß sind – wählen Sie also keine zu gemütliche Leitung.

DSL ist nicht überall in Deutschland verfügbar. Es wird noch dauern, bis auch etwas abgelegene Kommunen angeschlossen werden. Denn die Investitionen für Kabel, Anschlüsse und weitere Infrastruktur sind recht hoch. Im Internet haben Sie die Möglichkeit, zu prüfen, ob DSL bei Ihnen bereits vorhanden ist. Inzwischen gibt es vielerorts auch die Möglichkeit, schnelles Internet per Satellit, Funk oder TV-Anschluss zu bekommen.

Router ermöglichen WLAN

Um Ihren DSL-Anschluss zu nutzen, brauchen Sie einen Router. Dieses Gerät ist die Schnittstelle von Ihrem Computer zum Netz. Wenn Sie einen Zeitvertrag abschließen, wird Ihnen der Router entweder gestellt oder vermietet. Moderne Router haben bereits vom Werk aus ein WLAN-Modul für den kabellosen Zugang zum Internet an Bord. WLAN bedeutet Wireless Local Area Network, also drahtloses Heimnetzwerk. Das ist sehr praktisch, denn dieser Zugang ist auch für Ihr Smartphone oder Ihren Tablet-PC nutzbar. Allerdings ist WLAN immer langsamer als LAN, also Internet über ein Kabel, das vom Rechner zum Router geht. Außerdem ist ein Schutz des Funknetzwerkes per Verschlüsselung und Passwort unerlässlich, um Ihre Daten zu schützen.

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