Gespräche lehnt er ab

Erdogan bezeichnet Assad als "Mörder"

+
"Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Millionen seiner Bürger getötet hat", sagte der türkische Präsident Erdogan. Foto: Burhan Ozbilici

Istanbul (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abgelehnt.

"Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Millionen seiner Bürger getötet hat", sagte Erdogan vor Ortsvorstehern in Ankara. Assad habe "Terror" verbreitet und sei der Grund für den Tod vieler Menschen. "Und er tötet noch weiter", sagte Erdogan.

Die Türkei steht seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 auf der Seite der Rebellen. Russland und der Iran dagegen sind Verbündete Assads.

Erst im Dezember hatte Erdogan den syrischen Präsidenten für den Tod von einer Million Syrern verantwortlich gemacht und einen "Terroristen" genannt. Eine Nachkriegsordnung in Syrien mit Assad lehnt Erdogan ab.

In der Türkei leben nach offiziellen Angaben 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge. Erdogan sagte am Donnerstag, Ziel der Türkei sei, dass diese "so bald wie möglich" in ihr Land zurückkehren könnten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.