Streit um Niedrigpegel: Wasser- und Schifffahrtsdirektion ohne konkrete Lösungsansätze

Edersee-Anrainer von Runde enttäuscht

Kassel / Waldeck. Die angesichts der Protestwelle aus der Ederseeregion über den fast leergelaufenen Edersee am Mittwochnachmittag kurzfristig anberaumte Ederseekonferenz im Kasseler Regierungspräsidium ist mit einem „ernüchternden Ergebnis“ zu Ende gegangen. Das meinten jedenfalls Vertreter aus der Ederseeregion.

Hubert Lindt, Vizepräsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion, sagte lediglich zu, dass man eventuell im Frühjahr an der Stellschraube für den Hochwasserschutzraum etwas tun könne. Das allerdings müsse zunächst geprüft werden. Ergebnisse sollen bei einem weiteren Treffen im Oktober vorgelegt werden. Die Edersee-Anrainer hatten sich von dem Gespräch in Kassel offenbar mehr erwartet.

Geschäftsleute, Politiker und Hoteliers rund um Hessens größten See waren vor einer Woche auf die Barrikaden gegangen, weil das Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden aus der sowieso schon fast leeren Talsperre zusätzlich Wasser abgelassen hatte, um der Fahrgastschifffahrt zwischen Hameln und Bodenwerder in Niedersachsen Fahrten zu einem Lichterfest zu ermöglichen.

Von Jörg Schade

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