Aus Krankenhaus entlassen

Ex-Kanzler Helmut Kohl geht es besser

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Berlin - Altkanzler Helmut Kohl ist seiner Ehefrau zufolge nach mehreren Operationen auf dem Weg der Besserung. Mitte Juli hatte sein Büro mitgeteilt, Kohl sei in einer Klinik, sein Zustand sei ernst.

Es gehe „spürbar aufwärts“, schrieb Maike Kohl-Richter in einem Beitrag für den Berliner „Tagesspiegel“ (Online), in dem es vor allem um Europa und die Griechenland-Hilfen geht. Sie könne zu diesen Themen nicht für ihren Mann sprechen, so Kohl-Richter: „Das muss er selber tun, und das kann er derzeit leider nicht, weil er mit seiner Genesung beschäftigt ist. Es geht aber spürbar aufwärts, wir sind guten Mutes.“

Der 85-jährige Kohl hatte sich Anfang Mai einer Hüftoperation unterzogen, anschließend waren weitere Behandlungen inklusive einer Darmoperation notwendig. Mitte Juli hatte sein Büro mitgeteilt, Kohl sei weiter in einer Klinik, sein Zustand sei ernst. Bereits bei einem Sturz nach einer Knie-Operation 2008 hatte der langjährige CDU-Vorsitzende (1973 bis 1998) und Bundeskanzler (1982 bis 1998) ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seither ist er auf einen Rollstuhl angewiesen und kann nur schwer sprechen.

dpa

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