Sonderbriefmarke mit Emil Wiechert

Ehre für Forscher

Göttinger: Emil Wiechert auf der Sondermarke. Foto: nh

Göttingen. Anlässlich des 150. Geburtstages des Göttinger Geophysikers und Pioniers der Erdbebenforschung, Emil Wiechert (1861-1928), hat die Post eine 90-Cent-Sonderbriefmarke herausgebracht, die seit gestern in Poststellen zu kaufen ist. Gast bei der Vorstellung im Landtag war auch der Vorsitzende des Vereins „Wiechert‘sche Erdbebenwarte Göttingen“, Wolfgang Brunk.

Die von dem Frankfurter Grafiker Carsten Wolff entworfene Marke zeigt Wiechert mit einem der von ihm entwickelten Seismographen. Außerdem ist die Aufzeichnung des Erdbebens in San Francisco vom 21. April 1906 aus der Göttinger Erdbebenwarte abgebildet. Emil Wiechert war 1898 auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Geophysik in Göttingen berufen worden. Das Institut wurde im Stadtwald auf dem Hainberg errichtet, in der Nähe dazu das „Erdbebenhaus“. Darin befinden sich die ältesten noch arbeitenden Original-Seismographen der Welt. Die von Wiechert entwickelten Messgeräte galten lange weltweit als Standard in der Erdbebenforschung. Seit über 100 Jahren haben sie alle großen Beben aufgezeichnet und tun das noch mit Präzision. (pid)

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