Eier auf Bundespräsidenten: Mann vor Gericht

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Bei seinem Antrittsbesuch in Hessen wurde Wulff mit Eiern beworfen.

Frankfurt. Seit Mittwochmorgen muss sich erneut ein Mann wegen des Angriffs auf einen Bundespräsidenten vor Gericht verantworten. Vor dem Landgericht Frankfurt geht es diesmal um Eierwürfe auf Bundespräsident Christian Wulff.

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Die Anklage gegen den 49-Jährigen lautet auf versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Bundespräsidenten. Die Kleidung von Wulff und des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) war von den beiden rohen Eier beschmutzt worden. Weil er im Oktober 2007 in Frankfurt das damalige Staatsoberhaupt Horst Köhler von hinten umklammert hatte, stand der Angeklagte schon einmal vor Gericht. Er wurde letztlich zu 40 Arbeitsstunden verpflichtet, weil nicht abschließend feststand, ob das Umklammern Gewalt im Sinne des Nötigungsparagrafen war.

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