Präsidenten-Kandidat Joachim Gauck im Porträt

1 von 13
Der im Kriegsjahr 1940 als Kapitänssohn in Rostock geborene Gauck wollte in der DDR eigentlich Journalist werden, erhielt aber keinen Studienplatz für Germanistik.
2 von 13
Also studierte er nach dem Abitur evangelische Theologie und wurde Pfarrer.
3 von 13
Im Wendejahr 1989 engagierte sich Gauck im Neuen Forum. Dort kümmerte er sich um die Aufdeckung des Überwachungsapparates der DDR.
4 von 13
Dieses Aufgabenfeld sollte Gauck in den folgenden elf Jahren nicht mehr loslassen. Das Amt des „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR“ übte er überaus streitbar aus.
5 von 13
Konflikten geht der streitbare Intellektuelle also nicht aus dem Weg und der Kampf für die Freiheit ist sein Lebensmotto.
6 von 13
Über das höchste Staatsamt hat der redegewandte Gauck zudem präzise Vorstellungen: „Als Repräsentant des ganzen Volkes kann der Bundespräsident zwischen den Regierten und den Regierenden vermitteln und zu einer besseren Verständigung zwischen ihnen beitragen.“
7 von 13
Ab 2001 war Gauck deutsches Mitglied des Verwaltungsrates der "Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit".
8 von 13
Gauck war bereits 2010 für das Amt des Bundespräsidenten nominiert worden. Damals scheiterte er im dritten Wahlgang.
9 von 13
Dass er bei der durch Horst Köhlers überraschenden Rücktritt nötig gewordenen Wahl knapp an Wulff scheiterte, änderte nichts an seinem gewachsenen Stellenwert. Als brillanter Redner ist der 72-Jährige im In- und Ausland weiter gefragt.

Berlin - Joachim Gauck soll die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff antreten. Doch wer ist der 72-Jährige und für was steht er?

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Fotostrecken des Ressorts

NSU-Urteil: Bilder vom Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe
Im NSU-Prozess lautet das Urteil gegen Beate Zschäpe Höchststrafe. Zschäpe hat sich laut Gericht in zehn Mordfällen …
NSU-Urteil: Bilder vom Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe
Neue Ausrüstung für die Polizei in Hessen 
Hessen investiert so viel Geld wie nie in die Ausrüstung der Polizei. 137 Millionen Euro sind im Doppelhaushalt 2018/19 …
Neue Ausrüstung für die Polizei in Hessen 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.