Pressestimmen zum Jubiläum 

Ein Jahr US-Präsident Trump: „Eine endlose Abfolge von Lügen“

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Trump laments 'nice present' of shutdown on inauguration anniversary

Zwölf Monate hält Donald Trump nun schon das Amt des US-Präsidenten inne. Das sagt die Presse zu einem Jahr Trump. 

Washington/München - Seit einem Jahr ist Donald Trump nun schon Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und in dieser Zeit machte der 71-Jährige vor allem eines: Schlagzeilen. Zum Jubiläum des US-Präsidenten haben wir die Pressestimmen zusammengefasst.  

Neue Zürcher Zeitung:

"Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt gewöhnt sich die Welt an das alltägliche Chaos in Washington. Hinter der Fassade hat der Präsident mehr bewegt, als seine Kritiker gehofft hatten. Doch er führt die USA auf einen Kurs, der dem Land schadet."

Tagesspiegel:

"Die Einen erklären Trump für brandgefährlich, weil die USA so mächtig sind, erwarten aber zugleich deren Niedergang. Manche träumen, nun schlage die Stunde Europas. Die EU werde Amerika als Weltmacht ersetzen.“

Leipziger Volkszeitung:

"Unter Trump geschieht etwas, das in Deutschland undenkbar wäre: Der Staat entlastet per Steuerreform allen Ernstes und mit voller Absicht auch die Bezieher hoher Einkommen. Man kann eine solche Politik ungerecht finden. Man kann sie verdammen. Aber man kann nicht an ihren ökonomischen Effekten vorbeidiskutieren.“

Nürnberger Nachrichten:

"Nicht Trump ist das Problem. Er ist nur das Symptom. Schon nach Bush war der Begriff Demokratie in weiten Teilen der Welt diskreditiert. Jetzt, wo Trump die mächtigste Nation der Welt führt (obwohl, ist das nicht vielleicht schon China?), muss man nirgendwo mehr für dieses System missionieren. Afrikanische Staaten sollten mehr Demokratie praktizieren? Das Argument kann man sich inzwischen sparen."

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Nepszava:

„Das Jahr (...) bestand aus einer endlosen Abfolge von Lügen, kleinlichen Winkelzügen und großmäuligen Twitter-Botschaften. Eine Zeitlang konnte man noch meinen, dass Trump auf das Amt nicht vorbereitet war, dass ihn schlechte Berater umgaben und dass er früher oder später in eine präsidentielle Haltung hineinfinden würde. Es wollte ihm nicht gelingen, stattdessen machte er aus dem Weißen Haus einen Komödiantenstadel, in dem jeder gegen jeden geifert und - nachdem moralische Skrupel dort nicht mehr existieren - für jede Pose zu haben ist, um nur nicht den Job zu verlieren.“

AFP

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