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Ein Schreckgespenst steigt empor: Die Kriegsgefahr wächst durch den Konflikt in der Ukraine

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Von: Axel Welch

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Regelmäßig setzt sich Axel Welch, Leiter Leserdialog der HNA, mit einem Thema der Woche auseinander. Diesmal geht es um die wachsende Kriegsgefahr in der Ukraine. Das bereitet auch Menschen bei uns Sorgen.

Axel Welch
Axel Welch, Leiter Leserdialog © Andreas Fischer

Krieg gegen Russland unweit unserer Haustüren: eine Vorstellung, die jahrzehntelang undenkbar war. Doch plötzlich steigt ein Schreckgespenst empor. Leserin Ilona Hübscher rief am Freitag in der Redaktion an und äußerte ihre Sorgen und Ängste, dass aus der Ukraine-Krise mit den unterschiedlichen Drohgebärden eine nicht mehr zu kontrollierende bewaffnete Auseinandersetzung wird.

Osteuropa ist im Alarmmodus. Die Staatenlenker in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind intensiv bemüht, eine Katastrophe zu verhindern. Und das wird nur im Einklang mit den mächtigen Protagonisten USA und Russland funktionieren. Säbelrasseln oder schon eine glimmende Lunte? Auf jeden Fall eine riskante Gemengelage. Wegen Corona und einer möglichen Impfpflicht protestieren die Menschen, sagt Ilona Hübscher und fragt: „Warum geht bei uns keiner wegen eines drohenden Krieges auf die Straße?“ Die Antwort liegt wohl darin: Corona betrifft unseren Alltag, die Kriegsgefahr (noch) nicht.

leserdialog@hna.de

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