Eine Milliarde für Syriens Flüchtlinge

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Ein junges syrisches Mädchen füllt einen Kanister mit Wasser an einem Tank im Zaatari Flüchtlingscamp in Jordanien (Archivbild).

Damaskus - Die Geberkonferenz in Kuwait hat ihr selbstgestecktes Ziel erreicht: Gut eine Milliarde Euro kommt für syrische Flüchtlinge zusammen. Nun muss das Geld aber auch die Menschen erreichen.

Mit gut einer Milliarde Euro will die internationale Staatengemeinschaft die Not der syrischen Flüchtlinge lindern. Bei einer Geberkonferenz in Kuwait sammelten Vertreter aus 59 Staaten Geld für die etwa vier Millionen Opfer des syrischen Bürgerkrieges. Geplant ist, dass ein Drittel der gesammelten Gelder den Menschen in Syrien selbst zugutekommt, der Rest den inzwischen fast 700 000 Flüchtlingen in den Nachbarländern. Aus der Opposition kommt indes überraschend ein Gesprächsangebot an Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Deutschland sagte weitere zehn Millionen Euro zu. Damit will die Bundesregierung Flüchtlingshilfswerke im Libanon und in Jordanien sowie deutsche Nichtregierungsorganisationen unterstützen. Das Auswärtige Amt sagte der Deutschen Presse-Agentur, insgesamt erhöhe sich die humanitäre Hilfe der Bundesregierung für Syrien und die Nachbarländer damit auf 113 Millionen Euro. Der UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten, John Ging, wies nach einem Syrien-Besuch in der Vorwoche darauf hin, dass Helfer in dem Bürgerkriegsland häufig gar nicht zu den Hilfsbedürftigen gelangten. Es müsse dringend eine Vereinbarung geben, so dass die internationalen Organisationen Grenzen ungehindert überqueren könnten, unabhängig davon, wer sie kontrolliere, forderte Ging in New York.

Das sind die UNICEF-Fotos des Jahres 2012

Das sind die UNICEF-Fotos des Jahres 2012
Platz 1: Aleppo, Syrien: Ein kleines Mädchen blickt in einem Krankenhaus ängstlich auf einen Mann mit einer Kalaschnikow, der Boden ist blutverschmiert. © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
Das sind die UNICEF-Fotos des Jahres 2012
Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi fängt in seinen Bildern den Irrsinn der Kämpfe in Syrien ein, der die Seelen der Kinder verwundet © Alessio Romenzi, Italien | Agentur Corbis Images
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Platz 2: Der Inder Abhijit Nandi dokumentiert in einem Langzeitprojekt die Kinderarbeit in seiner Heimat - hier eine Seiltänzerin © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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In einem Langzeitprojekt dokumentiert der Inder Abhijit Nandi die Kinderarbeit in seiner Heimat © Abhijit Nandi, Indien | Freier Fotograf
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Platz 3: Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Andrea Gjestvang aus Norwegen porträtierte Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya © Andrea Gjestvang, Norwegen | Agentur Moment
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Platz 4: Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment
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Die Dänin Laerke Posselt blickte hinter die Kulissen von Schönheitswettbewerben in den USA © Laerke Posselt, Dänemark | Agentur Moment

Die syrische Opposition hatte den Vereinten Nationen vorgeworfen, das politische Überleben des Assad-Regimes zu verlängern, indem sie es mit der Verteilung von Hilfsgütern betraue. Ging versicherte, es gehe kein Geld direkt an die syrische Regierung. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisierte jedoch, dass die von der Regierung kontrollierten Gebiete den Großteil der Hilfeleistungen erhielten. Auf die von der Opposition gehaltenen Gebiete entfalle nur ein minimaler Anteil.

Der Vorsitzende der oppositionellen Nationalen Syrischen Allianz, Moas al-Chatib, erklärte derweil überraschend seine Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Vertretern des Regimes, „in Kairo oder Tunis oder Istanbul.“ Bislang hatten die Oppositionellen im Ausland das stets abgelehnt.

Der Chef der wichtigsten Sammelbewegung der Regime-Gegner nannte dabei aber zwei Bedingungen für Gespräche: die Freilassung von 160.000 Gefangenen sowie die Verlängerung der abgelaufenen Pässe der Exil-Syrer durch die syrischen Konsulate. Das Assad-Regime hatte seinerseits ebenfalls zu einem Dialog mit der Opposition aufgerufen, allerdings in Damaskus und ohne vorher auf Forderungen der Regimegegner einzugehen.

2012: Diese Bilder werden wir nicht vergessen

Januar: Vor der italienischen Insel Insel Giglio kentert das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Bei der Havarie kommen 32 Menschen ums Leben, darunter 12 Deutsche. © dpa
Januar: Schlecker geht in die Insolvenz. Es folgen Monate des Hoffens und Bangens. Im Juni wird schließlich die Zerschlagung der Drogeriemarktkette beschlossen: Tausende Mitarbeiter verlieren ihren Job, in den Filialen beginnt der finale Ausverkauf. © dpa
Februar: Nach wochenlangem Hickhack und nicht verstummenden Vorwürfen erklärt Christian Wulff seinen Rücktritt als Bundespräsident in Schloss Bellevue. Er begründet den Schritt mit geschundenem Vertrauen.  © dpa
März: Bei einem Busunglück in einem Schweizer Tunnel im Wallis sterben 28 Menschen, darunter 22 Kinder aus Belgien. Sie kamen von einem Ski-Ausflug zurück. © KANTONSPOLIZEI WALLIS/POLICE OF VALAIS/ap
März: Wladimir Putin wird zum Präsidenten Russlands gewählt. Er beerbt Dimitri Medwedjew. Nach Berichten der Opposition gab es bei der Abstimmung große Unregelmäßigkeiten. Viele Menschen gehen in Moskau gegen Putin auf die Straße. © dpa
März: Ein Serientäter tötet in der Region von Toulouse sieben Menschen. Er wird bei der Festnahme von einer Eliteeinheit erschossen. Motiv sollen die Auslandseinsätze der französischen Armee gewesen sein. Außerdem wollte er offenbar Rache für den Tod palästinensischer Kinder nehmen. © ap
März: Joachim Gauck wird als Bundespräsident vereidigt. Die Bundesversammlung hatte ihn mit großer Mehrheit gewählt. © dpa
April: Prozessauftakt gegen Anders Breivik. Der Massenmörder wird nach etlichen Verhandlungstagen im August zu 21 Jahren Haft plus Sicherheitsverwahrung verurteilt. Im Juli 2011 hatte er in Oslo und auf der norwegischen Insel Utoya 77 Menschen umgebracht. © ap
Mai: Francois Hollande geht aus der Wahl in Frankreich als Sieger hervor. Er löst Nicolas Sarkozy als Staatschef ab.  © dpa
Mai: Dortmund gewinnt zum zweiten Mal in Folge die deutsche Fußball-Meisterschaft. Im Pokal hat der FC Bayern München ebenfalls das Nachsehen. Die Borussen siegen im Finale in Berlin mit 5:2.   © dpa
Mai: Drei Tage nach der Schlappe bei der Landtagswahl in NRW muss CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen auch als Bundesumweltminister seinen Hut nehmen. Nachfolger wird Peter Altmaier. Ministerpräsidentin in NRW bleibt Hannelore Kraft von der SPD.  © dpa
Juni: Husni Mubarak wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Dem früheren ägyptischen Staatschef wird vorgeworfen, Beihilfe zur Tötung von 800 Demonstranten während des Arabischen Frühlings geleistet zu haben. © dpa
Juni: Mario Balotelli verpasst der DFB-Elf mit einem Doppelpack den K.o. im EM-Halbfinale. Im Endspiel sieht Italien später kein Land. Spanien zerlegt die Squadra Azzurra. Endstand: 4:0.  © dpa
Juni: Der Bürgerkrieg in Syrien eskaliert. Als ein türkischer Kampfjet abgeschossen wird, wird auch die Türkei immer tiefer in den Konflikt hineingezogen. © Ugarit News dpa /Symbolbild
Juli: Dieser Mann soll in Aurora im US-Bundesstaat Colorado bei der Premiere des neuen Batman-Films in einem Kino 12 Menschen erschossen und 38 verletzt haben. Das Motiv des Täters bleibt im Dunkeln. Möglicherweise handelte er aus Liebeskummer. © dpa
Juli: An einer Göttinger Klinik soll es zu Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spenderorganen gekommen sein. Ärzte sollen Akten gefälscht haben, um einzelne Patienten zu bevorzugen. Im Laufe des Jahres kommen Verdachtsfälle an weiteren deutschen Krankenhäusern hinzu. © dpa
August: Der deutsche Ruder-Achter gewinnt in beeindruckender Weise Gold bei den Olympischen Spielen in London. Ebenso wird der Triumph der Hockey-Herren in Erinnerung bleiben. Im Medaillenspiegel landet Deutschland am Ende auf Platz sechs. Die Bilanz: 11 Mal Gold, 19 Mal Silber, 14 Mal Bronze. © dpa
August: Die drei Punkrockerinnen der Band Pussy Riot werden in Moskau zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Ihnen wird Rowdytum aus "religiösem Hass" vorgeworfen. Nur eine der Musikerinnen wird später begnadigt. © ap
September: Ein Schmähfilm über den Propheten Mohammed löst heftige Proteste in der islamischen Welt aus. Demonstranten stürmen westliche Botschaften, etwa im Sudan und in Libyen. Der amerikanische Botschafter Chris Stevens kommt dabei ums Leben. © dpa
Oktober: Felix Baumgartner springt in einer Höhe von rund 39 Kilometern aus einer Ballonkapsel. Nie zuvor hatte sich ein Fallschirmspringer dort hin gewagt. Er ist der erste Mensch, der im freien Fall die Schallmauer durchbricht. Der Österreicher übersteht die Aktion unverletzt. © AP Photo/Red Bull Stratos
Oktober: Hurrikan "Sandy" hinterlässt an der US-Ostküste eine Spur der Verwüstung. Weit über 100 Menschen sterben, 1,5 Millionen Haushalte sind ohne Strom. Der Schaden geht in die Milliarden. © dpa
November: Barack Obama wird als US-Präsident wiedergewählt. In seiner emotionalen Siegesrede macht er seiner Frau und seinen beiden Kindern eine Liebeserklärung.   © ap

In Syrien unternahmen die Rebellen einen Vorstoß, um ins Stadtzentrum der Hauptstadt Damaskus vorzudringen. Regierungstruppen reagierten nach Angaben von Aktivisten mit einer neuen Welle von Razzien und Festnahmen in den Vierteln Nahr Aischa und Rukneddin. Die Opposition zählte bis zum Nachmittag landesweit 53 Tote. Die meisten Opfer soll es in der Stadt Homs und im Großraum Damaskus gegeben haben.

Auch in der Türkei gab es erneut einen Zwischenfall: Türkische Polizisten verhinderten nach einem Schusswechsel mit mutmaßlichen syrischen Agenten die Entführung eines Oppositionellen aus der Stadt Antakya. Vier Bewaffnete aus Syrien hätten den Mann, einen syrischen Rechtsanwalt, in einem Haus überfallen, ihn gefesselt und mit einem Auto an die grüne Grenze bei Yayladagi gefahren, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Polizisten folgten dem verdächtig wirkenden Wagen. Bei einer Schießerei seien zwei der Bewaffneten verletzt und gefasst worden.

dpa

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