Einheit für Merkel keine Selbstverständlichkeit

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Kanzlerin Angela Merkel bei den Feierlichkeiten im Deutschen Bundestag zur Deutschen Einheit.

Bonn - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat davor gewarnt, die Deutsche Einheit als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Es gebe immer noch Unterschiede zwischen Ost und West, sagte die Kanzlerin.

Es gelte, sie in einem vereinten, gemeinsamen Europa zu bewahren, sagte Merkel am Montag am Rande des offiziellen Festaktes zum Tag der Deutschen Einheit im alten Plenarsaal in Bonn. Noch immer gebe es Unterschiede in den Lebenswirklichkeiten zwischen den alten und neuen Bundesländern. Diese müssten überwunden werden. “Wir sind weit vorangekommen, aber wir haben es noch nicht ganz geschafft.“

Nordrhein-Westfalen sei als Ausrichter der zentralen Einheitsfeier auch ein sehr symbolischer Gastgeber. Ohne die Hauptstadt Bonn über viele Jahre wäre dass Gemeinwesen der Bundesrepublik nicht so geworden, wie sie ist, sagte Merkel.

Der 21. Jahrestag der Wiedervereinigung bildete den Höhepunkt der seit Samstag andauernden Feierlichkeiten in Bonn, mit denen auch der 65. Geburtstag des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen begegangen wurde. Mehr als eine halbe Million Menschen nahmen an dem Fest teil.

dpa

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