Partikeltherapie an der Uniklinik Gießen-Marburg

Einigung: Rhön erhält ein Jahr Aufschub

Wiesbaden. Der Rhön-Konzern als Betreiber der Uniklinik Gießen-Marburg erhält Aufschub bis Ende des Jahres, um die neuartige Partikeltherapie gegen Krebs zum Laufen zu bringen.

Zugleich werde Rhön wegen der verzögerten Inbetriebnahme etwa vier Millionen Euro Vertragsstrafe zahlen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden.

Er stellte eine Vereinbarung vor, in der das Land und die Rhön-Klinikum AG alle Streitpunkte wegen der privatisierten Uniklinik beilegen.

Ursprünglich hätte Rhön die Partikeltherapie, in die 107 Millionen Euro investiert worden sind, Anfang dieses Jahres in Betrieb nehmen sollen. Das Land Hessen erhält außerdem mehr Sitze in den Aufsichtsgremien der Uniklinik. (dpa)

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