Elb-Hochwasser: Behörden geben Entwarnung

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Die Altstadt-Insel von Hitzacker (Niedersachsen) am Nachmittag des 15.06.2013.

Hannover. Die Lage entspannt sich: Die Behörden in Niedersachsen haben am Sonntag Entwarnung wegen des Elb-Hochwassers gegeben. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hob den Katastrophenfall bereits am Sonntagmorgen auf.

Der ebenfalls vom Hochwasser betroffene Kreis Lüneburg kündigte an, dass der Katastrophenalarm am Sonntagmittag (12 Uhr) aufgehoben werde. Das Betreten der Deiche sei aus Sicherheitsgründen aber weiterhin verboten, hieß es.

Die Lage sei ruhig, die Zahl der Einsatzkräfte sei schon deutlich zurückgefahren worden, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzstabs in Lüneburg. An allen Schulen außer in der Gemeinde Amt Neuhaus sollte am Montag wieder Unterricht stattfinden. In Amt Neuhaus werde der Betrieb am Dienstag wieder aufgenommen.

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Die Pegelstände im Internet

In Lüchow-Dannenberg sind die Deichsicherungsarbeiten nach Angaben des Kreises fast überall abgeschlossen. Der Rückbau der Deiche habe bereits begonnen: Um die Deichkronen zu entlasten würden die Sandsäcke heruntergenommen und an den Deichfuß verlegt. In Neu Darchau etwa müssten mehr als 10.000 Sandsäcke umgeschichtet werden.

Einsatzkräfte von Bundeswehr und THW hätten sich inzwischen weitgehend zurückgezogen, die letzten sollten bis Sonntagabend abziehen. Unterricht in den Schulen im Kreis Lüchow-Dannenberg war wieder für Mittwoch geplant.

Das Elb-Hochwasser sinke derzeit nur langsam wegen des Zuflusses der Havel, hieß es. Mit einem halben Zentimeter Rückgang pro Stunde rechnen die Behörden in Lüchow-Dannenberg für die nächsten beiden Tagen. Erst ab Mittwoch werde das Wasser dann stark zurückgehen.

Am Sonntagvormittag wurde etwa in Hitzacker noch ein Pegelstand von 7,35 Meter (10.37 Uhr) gemessen - normal ist dort ein Stand von 2,67 Metern. Auf dem Höhepunkt der Flut waren 8,18 Meter erreicht worden. Weil die Altstadtinsel in Hitzacker komplett von Nebengewässern der Elbe umschlossen ist, hatten rund 280 Anwohner ihre Häuser verlassen müssen. Sie durften bereits am Freitag zurückkehren. Inzwischen ist die Insel wieder frei zugänglich.

dpa/lni

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