Eltern schlagen mutmaßlichen Kinderschänder zusammen

St. Andreasberg. Nach dem Missbrauch zweier Kinder ist der Täter in St. Andreasberg im Harz von den Eltern eines geschändeten Mädchens krankenhausreif geprügelt worden.

Der 63-Jährige hatte sich nach Bekanntwerden seiner Taten bereits der Polizei gestellt und in stationäre psychiatrische Behandlung gegeben, teilte die Polizei am Samstag mit. Als er in Begleitung zweier Pfleger persönliche Dinge aus seiner Wohnung holen wollte, traf er auf den Vater des Mädchens. Dieser schlug unvermittelt auf ihn ein und würgte ihn. Die Mutter attackierte den Mann ebenfalls.

Der mutmaßliche Kinderschänder konnte schließlich vor den aufgebrachten Eltern fliehen und wurde eine halbe Stunde später von der Polizei aufgegriffen. Nach der ambulanten Behandlung seiner Verletzungen kam er zurück in die Psychiatrieklinik. Gegen ihn wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs zweier Kinder ermittelt. Den beiden Eltern droht ebenfalls ein juristisches Nachspiel.

Die Polizei leitete gegen sie ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. (lni)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.