Enthüllung über Sebastian Gorka 

Ex-Berater von Donald Trump in Ungarn per Haftbefehl gesucht

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Sebastian Gorka wwist die Anschuldigungen als „Fake News“ zurück.

Er arbeitete für die rechte Nachrichten-Website "Breitbart", als Sicherheitsberater für Donald Trump und nun für Fox News: Sebastian Gorka steht auf der Fahnungsliste der ungarischen Polizei.

Washington - Ein ehemaliger Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump wird seit dem Jahr 2016 per Haftbefehl in Ungarn gesucht. Laut dem Dokument, das am Freitag auf der Website der ungarischen Polizei einzusehen war, wird Gorka wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz gesucht. Das ungarische Nachrichtenportal 444.hu hatte am Donnerstag berichtet, ein Leser habe Sebastian Gorkas Namen auf einer Fahndungsliste der Polizei entdeckt.

Der Haftbefehl stammt vom 17. September 2016. Ein Polizeisprecher teilte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag in einer E-Mail mit, er könne keine Details zu dem mutmaßlichen Verbrechen nennen. Laut 444.hu könnte es sich um einen Vorfall aus dem Jahr 2009 handeln. Gorka wies den Bericht im Kurzbotschaftendienst Twitter zurück: "Ich bin 2018 in die USA gezogen. (LEGAL!)" "More FAKE NEWS" (mehr Falschnachrichten), erklärte er gegenüber der britischen Tageszeitung "Guardian".

Sicherheitsberater zwischen Januar und August 2017

Gorka wurde als Sohn ungarischer Eltern in Großbritannien geboren und lebte zwischen den frühen 90er Jahren bis 2008 mehrere Jahre in Ungarn. Er hat die ungarische, britische und US-Staatsbürgerschaft. Zwischen Januar und August 2017 war er nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus. Der ehemalige Redakteur der rechten Nachrichten-Website "Breitbart" arbeitet inzwischen als Experte für Sicherheitsfragen beim US-Fernsehsender Fox News.

Während seiner Zeit im Weißen Haus hatte sich Gorka auch mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjarto getroffen. Szijjarto sagte der AFP am Freitag, er habe "nichts von dem Haftbefehl gewusst". Die Vorbereitung auf eine Diskussion mit einem hochrangigen Vertreter des Weißen Hauses beinhalte nicht, sich auf der Polizei-Website zu informieren, fügte er hinzu.

Lesen Sie auch: Russland-Affäre: Trump nun doch zu Befragung bereit.

AFP

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