Erfurter Hauptbahnhof wird zwei Tage abgeklemmt: Auswirkungen auf Hessen

Erfurt. Der Ausbau des Erfurter Hauptbahnhofs zum ICE-Konoten fordert von den Reisenden Geduld: An den Pfingsttagen wird der Bahnhof komplett gesperrt - für 48 Stunden bis zum frühen Morgen am 20. Mai rollen keine Züge.

Das hat auch Auswirkungen für Passagiere auf der Strecke Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden - sie müssen zwischen Gotha und Weimar auf den Bus umsteigen.

Die Bahn AG braucht die Auszeit, um neue Gleisanlagen in Betrieb zu nehmen. Während der Sperrung sollen rund 5,8 Kilometer neue Gleise, 20 Weichen und 22 neue Signale an des Elektronische Stellwerk angebunden werden.

Wie bereits bei ähnlichen Bahnhofsperrungen in den vergangenen Jahren muss dabei die Software gewechselt werden. Fahrgäste müssen auf Busse umsteigen, ICE-Züge zwischen Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden werden über Sangerhausen umgeleitet. Die IC-Züge zwischen Frankfurt/Main und Flughafen-Leipzig/Dresden fallen zwischen Gotha und Weimar aus und werden durch Busse ersetzt.

Der Erfurter Hauptbahnhof wird bereits seit mehreren Jahren bei laufendem Betrieb zum ICE-Knoten ausgebaut. Bis 2017 sollen dafür insgesamt rund 480 Millionen Euro investiert werden. Er gehört zur Aus- und Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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