Vorwürfe nicht erhärtet

Terrorverdacht gegen sechs Syrer: Ermittlungen laufen weiter

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Beamte eines Spezialeinsatzkommandos bei einer Übung. Am Mittwoch waren sechs Syrer unter Terrorverdacht festgenommen worden. Foto: Boris Roessler

Terror-Entwarnung oder bisher unzureichende Erkenntnisse? Nach den Ermittlungen gegen sechs Syrer aufgrund Terrorverdachts kommen die Männer auf freien Fuß. Doch die Sache ist noch nicht beendet.

Frankfurt/Main -Auch nach der Freilassung von sechs Syrern, die wegen Terrorverdachts vorläufig festgenommen worden waren, gehen die Ermittlungen weiter. „Es ist nicht so, dass die Beschuldigten für uns keine Rolle mehr spielen“, sagte ein Sprecher der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag.

Die sechs Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren waren am Mittwochabend auf freien Fuß gesetzt worden, weil zu diesem Zeitpunkt kein dringender Tatverdacht vorlag. Ihnen war vorgeworfen worden, als Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen Anschlag auf ein öffentliches Ziel in Deutschland vorbereitet zu haben.

Die bisherige Auswertung der sichergestellten Daten auf Mobiltelefonen, Tablets und Laptops konnte diesen Verdacht nicht erhärten. Bei den Durchsuchungen waren zudem weder Waffen noch Sprengstoff gefunden worden. Es gab nach Angaben der Staatsanwaltschaft aber „IS-Bezüge“. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Männer würden daher fortgesetzt.

dpa

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