Ermittlungen gegen Ex-Minister Volker Hoff

Wiesbaden. Der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt gegen den früheren hessischen Europaminister Volker Hoff (CDU) wegen des Verdachts auf leichtfertige Geldwäsche.

Das Verfahren geht zurück auf eine Anzeige des Anwalts der Media Agentur Carat, die von Hoff und dessen früherem Geschäftspartner Reinhard Zoffel vor Gericht 2,5 Millionen Euro Schadenersatz erstritten hat. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des "Wiesbadener Kurier". Zum weiteren Gang des Verfahrens machte er keine Angaben.

Der zu langer Haftstrafe verurteilte Ex-Werbemanager Alexander Ruzicka hatte etwa neun Millionen Euro an veruntreutem Geld über die Werbeagentur ZHP geschleust. Deren Teilhaber Zoffel und Hoff wollen davon nichts geahnt haben. In dem Schadenersatzprozess kam eine Zivilkammer des Wiesbadener Landgerichts Anfang November aber zu dem Schluss, dass Zoffel und Hoff sich der leichtfertigen Geldwäsche schuldig gemacht hätten. Hoff war 2009 aus der Landesregierung ausgeschieden. Die zivilrechtliche Verurteilung zu Schadenersatz ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.