Ermittlungen nach Fund von drei Babyleichen eingestellt

Gießen. Knapp ein Jahr nach dem Fund von drei Babyleichen im mittelhessischen Langgöns hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen die Mutter eingestellt.

Trotz aufwendiger gerichtsmedizinischer Untersuchungen konnte nicht geklärt werden, ob die Kinder lebend oder tot zur Welt gekommen waren, wie die Staatsanwaltschaft Gießen am Dienstag mitteilte: "Der Zustand der Babyleichen ließ hierüber keine belastbaren Aussagen zu."

Die stark verwesten Babyleichen waren Ende April 2012 in Camping-Kühlboxen gefunden worden. Diese standen lange Zeit unentdeckt im Keller eines Mehrfamilienhauses und in einer Garage.

Gegen die Mutter war wegen des Verdachts eines dreifachen vorsätzlichen Tötungsdeliktes ermittelt worden. Sie hatte ausgesagt, sie habe die Kinder - zwei Jungen und ein Mädchen - in den Jahren 2006, 2007 und 2008 tot zur Welt gebracht. (dpa)

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