Erneut weniger Drogentote in Hessen

Wiesbaden. In Hessen sind 2012 erneut weniger Menschen an Drogen gestorben als im Vorjahr. 66 Rauschgiftkonsumenten erlagen bis Weihnachten den Folgen ihrer Sucht, wie der Sprecher des Landeskriminalamts in Wiesbaden, Siegfried Wilhelm, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Das waren 24 weniger als im Vorjahr. Allerdings könnten in den letzten Tagen des Jahres noch einige Todesfälle hinzukommen. Die meisten Drogentoten waren älter als 30 Jahre und Männer. Heroin führte - wie im Vorjahr - in den meisten Fällen (35) zum Tod.

Die Zahl der Drogentoten geht bereits seit einigen Jahren zurück. Sowohl in Hessens Drogenmetropole Frankfurt als auch im Raum Kassel starben weniger Menschen an den Folgen ihres Rauschgiftmissbrauchs.

In Frankfurt wurden bislang 17 Drogentote gefunden, nach 26 im Vorjahr. Das 17. Opfer starb Ende November in einem Krankenhaus. Der 49 Jahre alte Frankfurter war der Polizei bereits seit mehr als 30 Jahren als Konsument harter Drogen bekannt.

In Nordhessen starben bislang sieben Menschen an Rauschgift, 13 weniger als im gesamten Vorjahr. (dpa)

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