Erschossener Randalierer aus Südhessen hatte psychische Probleme

Maintal. Der von Polizeikugeln tödlich getroffene Ruhestörer aus Maintal soll bereits seit einiger Zeit psychische Probleme gehabt haben. Der 57-Jährige, der am Sonntagmorgen von Polizisten bei einem Einsatz in seiner Wohnung erschossen worden war, sei deshalb auch behandelt worden.

Lesen Sie auch:

- Polizisten erschießen bei Frankfurt Ruhestörer

Das teilte die Staatsanwaltschaft Hanau am Dienstag mit. Der Mann hatte nach Polizeiangaben Flaschen aus dem Fenster geworfen und rumgebrüllt. Die Beamten waren deshalb von Nachbarn wegen Ruhestörung alarmiert worden. Die Polizisten seien früh morgens zur Wohnung des Mannes in Maintal-Bischofsheim gerufen worden und hätten Verstärkung alarmiert. Nachdem sie die Wohnungstür aufgebrochen hatten, habe der 57-Jährige die Beamten im Schlafzimmer mit einem Messer angegriffen. Zwei Polizisten im Alter von 40 und 43 Jahren hatten daraufhin mehrere Schüsse abgegeben und den Randalierer am Oberkörper ebenso wie an den Beinen getroffen, wie es weiter hieß. Er sei noch in der Wohnung gestorben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt - wie immer beim tödlichen Einsatz von Dienstwaffen - wegen des Verdachts auf Totschlag. In Hessen sind in den vergangenen acht Jahren insgesamt mindestens zwölf Menschen von Polizisten erschossen worden. (dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.