Poroschenko für mehr OSZE-Beobachter im Donbass

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Die Außenminister der 28 EU-Mitgliedsländern wollen in Riga die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekonflikts erörtern. Foto: Soeren Stache

Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich bei einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel für mehr OSZE-Beobachter im Kriegsgebiet Donbass ausgesprochen.

Die Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sollten nahe der geplanten Pufferzone postiert und besser ausgerüstet sein, betonte Poroschenko nach Angaben des Präsidialamtes in Kiew vom Freitag. Beide erörterten auch die Möglichkeit weiterer Sanktionen gegen Russland.

Der Präsident der Staatsduma in Moskau, Sergej Naryschkin, regte unterdessen ein Treffen der Parlamentsvorsitzenden aus Deutschland, der Ukraine, Frankreich und Russland an. Dabei sollen Wege aus der schweren Krise in der Ostukraine gefunden werden.

"Der französische Kollege hat positiv reagiert und will bei Deutschland dafür werben", sagte Naryschkin am Freitag der Agentur Interfax zufolge. Er kündigte ein entsprechendes Schreiben an die Chefs der Abgeordnetenhäuser an.

Zu Gesprächen über den Ukrainekonflikt kommen am Freitag in der lettischen Hauptstadt Riga die EU-Außenminister zusammen. Zudem sind in Berlin Verhandlungen auf Beamtenebene geplant. Russland entsendet dazu den Vize-Außenminister Grigori Karassin. Auch die Ukraine-Beauftragte der OSZE, Heidi Tagliavini, soll teilnehmen. In dem Konflikt im Donbass starben mittlerweile mehr als 6000 Menschen.

Poroschenko-Mitteilung

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