EU-Parlament macht Druck auf Barroso

Straßburg - Einen Tag vor seiner Rede zur Lage der EU hat das Europäische Parlament den Druck auf Kommissionspräsident José Manuel Barroso erhöht, in der Schuldenkrise die Initiative zu ergreifen.

Barroso müsse gegen das “nationale Wurschteln“ kämpfen und eine Gegenstrategie unter Führung der Kommission vorlegen, sagte der Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten, Martin Schultz, in Straßburg. Der Plan aus Berlin und Paris, eine Wirtschaftsregierung unter Führung von Ratspräsident Herman von Rompuy zu etablieren, sei zum Scheitern verurteilt.

Der Chef der Liberalen, Guy Verhofstadt, forderte von Barroso einen “globalen Ansatz“ gegen die Schuldenkrise. Der Belgier schlug die Einrichtung eines mächtigen Finanzkommissars vor, der auch die Eurogruppe leiten müsse. Die Treffen der Euro-Finanzminister werden derzeit vom luxemburgischen Ministerpräsident Jean-Claude Juncker geführt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.