Kampfansage an Madrid 

Europaabgeordnete fordern Einsatz Brüssels für Puigdemont

+
Mitglieder der katalanischen Partei "Partit Democrata Europeu Catalá" zeigen sich solidarisch mit Carles Puigdemont. 

Eine Gruppe Europaabgeordneter bezeichnete die Regierung in Madrid als „autoritäres Regime“ - und forderte einen fairen Prozess für Puigdemont. 

Brüssel - Eine Gruppe Europaabgeordneter hat die EU-Kommission aufgerufen, einen fairen Prozess für den in Deutschland festgenommenen katalanischen Politiker Carles Puigdemont zu sichern. Gleichzeitig richtete die sogenannte Dialogplattform EU-Katalonien am Montag heftige Vorwürfe gegen Spanien.

Das in l‘España waltende, autoritäre Regime sei nicht länger zu dulden

Die Regierung in Madrid verhalte sich immer mehr wie ein autoritäres Regime, sagte der belgische Abgeordnete Mark Demesmaeker von der nationalkonservativen flämischen Partei NVA. Es gehe nicht nur um Spanien und Katalonien, sondern um die Demokratie innerhalb der Europäischen Union.

Der Oberste Gerichtshof in Madrid hatte am Freitag entschieden, ein Strafverfahren gegen Puigdemont und zwölf weitere Regionalpolitiker zu eröffnen. Auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls wurde Puigdemont am Sonntag in Deutschland festgenommen. Spanien wirft ihm unter anderem Rebellion im Zusammenhang mit dem umstrittenen katalanischen Unabhängigkeitsreferendum vom Oktober 2017 vor.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.