Reaktionen der CSU

Scheuer enttäuscht vom CSU-Wahlergebnis

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Andreas Scheuer.

München - CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat enttäuscht auf die Prognose der Europawahlergebnisse in Bayern reagiert.

„Wir haben es nicht geschafft, unsere Anhänger zu mobilisieren“, sagte Scheuer am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen. Für die Menschen in Bayern und die CSU-Wähler sei es ein „harter Wahlmarathon 2013/14“ gewesen. Ein weiterer Grund für das schlechte Abschneiden der CSU sei vermutlich der deutsche Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Martin Schulz, gewesen. Laut Prognose sacken die Christsozialen von 48,1 Prozent auf 40,0 Prozent ab. Die SPD steigert sich nach ihrem historischen 12,9-Prozent-Tief 2009 auf 21,0 Prozent.

Markus Ferber hat die herben Verluste seiner Partei bei der Europawahl mit Problemen im Wahlkampf begründet. „Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass es uns heute nicht gelungen ist, unsere Stammwähler heute zu motivieren, an die Wahlurne zu kommen“, räumte er am Sonntag in der ARD ein. „Nach vier Wahlen, die wir in Bayern in den letzten acht Monaten hatten, war das auch die größte Herausforderung.“

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CSU-Chef Horst Seehofer hat eine tiefgreifende Analyse der schweren Niederlage bei der Europawahl angekündigt. „Dies ist kein guter Tag für die Christlich Soziale Union. Das Wahlergebnis zur Europawahl von heute ist für uns eine herbe Enttäuschung“, sagte er am Sonntag in München. Eine genaue Analyse der Ursachen sei zunächst schwierig. Auffällig sei aber die in Bayern mit etwa 40 Prozent deutlich niedrigere Wahlbeteiligung als im Bund mit etwa 48 Prozent. Eine Umfrage habe die CSU vor zehn Tagen noch bei 47 Prozent gesehen. „Die entscheidende Frage ist, was ist in dieser Zeit geschehen.“ Die CSU war laut Hochrechnungen in Bayern von 48,1 Prozent bei der Europawahl 2009 auf nur noch 40 Prozent abgestürzt.

dpa

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