Von Bad Gandersheim bis Walkenried

Europawahl 2019: Ergebnisse aus allen Göttinger und Northeimer Gemeinden

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In Südniedersachsen wurde bei der Europawahl 2019 in den Landkreisen Göttingen und Northeim gewählt.

Die Grünen sind auch in Südniedersachsen großer Gewinner der Europawahl 2019. Hier sehen Sie, wie die 30 Gemeinden in den Kreisen Göttingen und Northeim abgestimmt haben.

Aktualisiert um 14.30 Uhr. Die Menschen in den Kreisen Göttingen und Northeim haben gewählt. Alle Wahllokale in den 30 Gemeinden in den beiden südniedersächsischen Kreisen haben die abgegebenen Stimmen ausgezählt.  Im Landkreis Göttingen lieferten sich CDU und Grüne ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztendlich liegen die Christdemokraten mit 25,6% nur 0,3 Prozentpunkte vor den Grünen, die trotzdem zu den großen Gewinnern der Wahl zählen. Sie legten im Vergleich zur Vorwahl um 10,5 Prozentpunkte zu.

Im Landkreis Northeim war es ebenfalls knapp - hier setzt auch ebenfalls die CDU durch, diesmal allerdings vor der SPD. 

Auf unserer interaktiven Karte finden Sie die Ergebnisse aller 30 Gemeinden in den beiden südniedersächsischen Kreisen. Die Ergebnisse der Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden wie Dransfeld werden dabei zusammengefasst, da die Mitgliedsgemeinden gemeinsame Briefwahlbezirke bilden.

Hinweis: Der Solling und der Harz bleiben als unbewohnte, gemeindefreie Gebiete grau und zeigen keine Ergebnisse an.

Wie die 423 hessischen Gemeinden bei der Europawahl abgestimmt haben, lesen Sie hier. Alle Infos zur Europawahl auf nationaler und internationaler Ebene finden Sie hier.

Europawahl: Nur eine Stimme

Jeder nur ein Kreuz. Dieses Motto gilt bei der Europawahl am Sonntag - zumindest wenn nicht parallel noch eine andere Wahl stattfindet wie etwa in Bremen oder Baden-Württemberg. 

Hunderttausende Niedersachsen können am 26. Mai hingegen nur eine Stimme vergeben. Im Gegensatz zu Wahlen etwa auf Bundes- oder Landesebene gibt es keine Erststimme für Direktkandidaten. Wer in das Europaparlament einzieht, regeln stattdessen Listen. 39 der insgesamt 41 Parteien haben bundesweite Listen für die Europawahl aufgestellt. Die CDU tritt wegen ihrer Schwesterpartei CSU in allen Bundesländern außer Bayern mit einer eigenen Liste an, während die CSU nur in Bayern zur Wahl steht.

In Niedersachsen stehen daher bei der CDU nur niedersächsische Politiker auf der Liste - auch wenn unter den zehn Spitzenkandidaten, die auf dem Wahlzettel stehen, keine Politiker aus den Kreisen Göttingen und Northeim zu finden sind. 

Bei der SPD ist Bundes-Justizministerin Katarina Barley Spitzenkandidatin, die Grünen gehen mit Ska Keller ins Rennen, die AfD zählt auf Jörg Meuthen. Die Linken setzten Martin Schirdewan auf Platz eines ihrer Bundesliste, bei der FDP steht die Hessin Nicola Beer ganz oben. Den ganzen Stimmzettel für Niedersachsen finden Sie hier.

Europawahl 2014: So hatte Niedersachsen gewählt

Vor fünf Jahren lagen CDU und SPD in Niedersachsen mit Abstand vorne. Die CDU kam auf 39,4 Prozent der Stimmen und hielt ihr Ergebnis zur Wahl 2009; die SPD konnte mit 32,5 Prozent um über 5,2 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwahl zulegen. 

Großer Verlierer war damals die FDP, welche mit 2,5 Prozent ganze 7,7 Prozentpunkte einbüßen musste. Die Wahlbeteiligung war mit 49,1 Prozent vergleichsweise hoch und 8,5 Prozentpunkte höher als noch 2009.

Wie Nordhessen und Südniedersachsen vor fünf Jahren gewählt hatten, können Sie hier nachlesen.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

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