Ex-AfD-Chef Lucke gibt Fehler zu: Rechte Umtriebe unterschätzt

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Nach dem  Sieg von Frauke Petry beim Parteitag war Bernd Lucke aus der AfD ausgetreten. Foto: Maja Hitij/Archiv

Berlin (dpa) - AfD-Parteigründer Bernd Lucke hat das Erstarken von Rechtspopulisten in der Alternative für Deutschland nach eigenen Worten lange unterschätzt. "Wie stark diese Strömung wurde, habe ich zu spät erkannt. Das ist mein Fehler", sagte er dem "Spiegel".

Er hätte wohl öfter eine Botschaft an die Basis aussenden sollen. "Aber das hätte wahrscheinlich meinen baldigen Sturz bedeutet, und damit hätte ich die Partei erst recht nicht auf Kurs halten können." Lucke gestand ein, er sei in der AfD "gescheitert", weil er radikale Mitglieder nicht genug bekämpft habe.

Nach Macht- und Flügelkämpfen bei der AfD hatte Lucke mit enttäuschten AfD-Mitgliedern vor einer Woche die Konkurrenzpartei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) gegründet.

Die AfD-Landesverbände in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kommen an diesem Wochenende zu Parteitagen zusammen, um frei gewordene Posten neu zu besetzen und Strategien zu diskutieren. In beiden Ländern wird im März ein neuer Landtag gewählt.

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